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Interdisziplinäre Einordnung:

Die beschriebene Struktur setzt eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule, BFZ und den Sozialraumträgern voraus, was – neben einer präzisen Auftragsbeschreibung der Beteiligten – regelmäßige feste Kooperationszeiten bzw. gemeinsame Arbeit am Kind, unter anderem während des pädagogischen Mittagsangebotes bedeutet. Darüber hinaus müssen die Erziehungsberechtigten verbindlich einbezogen werden. Jede Maßnahme berücksichtigt das individuelle Umfeld des Kindes, so dass insbesondere im Nachmittagsbereich verschiedene Ausgestaltungen, ggf. mit verschiedenen Akteuren (ggf. verschiedener Sozialraumträger), zustande kommen. Die Kooperation mit dem Kostenträger (Jugendamt) insbesondere in Hilfeplangesprächen ist maßgeblicher Bestandteil der Gesamtmaßnahme.

Die inklusive Anlage des Angebots soll die vollständige Rückführung der Schüler*innen in das reguläre System befördern. In Absprache mit dem Jugendamt können die drei Bausteine zunächst für ein Jahr veranschlagt werden, wobei sowohl eine Verlängerung der Maßnahme bis zu zwei Jahre erforderlich werden können oder aber das schrittweise Ausschleichen, auch in einzelnen Bausteinen der Gesamtmaßnahme. Eine Nachsorge nach Rückführung ist vorgesehen.

 

Das Leistungsangebot ist ein ineinander verzahntes ambulantes Beschulungs- und Betreuungsangebot von Jugendhilfe und Schule, das die Exklusion von Schüler*innen  mit gleichermaßen hohem sonderpädagogischen wie auch erzieherischem Bedarf aus dem Schulsystem verhindern soll. In enger Kooperation zwischen den Lehrkräften des BFZ und den Sozialpädagogen des Jugendhilfeträgers wird Schüler*innen  in der Regelschule die Möglichkeit geboten, durch Unterricht in Kleingruppen, mit intensiver Einzelförderung und einem auf die Möglichkeiten der Schüler*innen angepassten Unterrichtskonzept sowie durch eine intensive sozialpädagogische Arbeit schulische und soziale Kompetenzen auszubauen und weiterzuentwickeln. Entwicklungspädagogische Anteile finden sich in der Arbeit mit den Kindern und Familien wieder.

Voraussetzung für die Durchführung des ambulanten kooperativen Leistungsangebotes für Erziehungshilfe ist die Empfehlung der Grund- bzw. weiterführenden Schule in Absprache mit der dort eingesetzten BFZ-Lehrkraft sowie die Ausschöpfung der präventiven Maßnahmen i.S.d. § 2 VOSB.

Die Schüler*innen bleiben während der Teilnahme an dem verzahnten ambulanten Leistungsangebot der Stammschule zugeordnet.

Die Regelschule unterstützt das kooperative Leistungsangebot für Erziehungshilfe, stellt die notwendigen räumlichen und sächlichen Mittel zur Verfügung. Die Lehrkräfte der Regelschule arbeiten kooperativ mit dem Tandem zusammen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Leistungsangebots in allen Beschulungs- und Betreuungsvarianten ist die Elternarbeit. Verbindlicher Bestandteil der Elternarbeit ist ein Gruppenangebot für Eltern auf der methodischen Grundlage der Multifamilientherapie. 

Das gesamte Betreuungs- und Beschulungsangebot wird mit den im Rahmen der 10 Plätze zur Verfügung stehenden Personalressourcen im Tandem erbracht. Es erfolgt eine sonderpädagogische und eine sozialpädagogische Förderung in Einzel- und Gruppensettings.

Das Leistungsangebot wird an 5 Tagen pro Woche erbracht. An einem Nachmittag findet das Gruppenangebot für Eltern an einem zentralen Schulstandort statt.  

 

Unser esE-Team steht Ihnen bei weiteren Fragen zur Verfügung, bitte nehmen Sie Kontakt über die Schulleitung der Fröbelschule auf.

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